esc > Presse > Pressemitteilung 09. September 2016

Gespräch mit Online-Marketing-Experten Herrn Dr. Schwarz


dmexco 2016

Kurz vor der dmexco Messe, die am 14.09. & 15.09 in Köln stattfindet, haben wir eine Gelegenheit gehabt mit dem Online-Marketing-Experte Herrn Dr. Schwarz ein Gespräch zu führen.


> In Ihrem Newsletter vom 23.08.2016 haben Sie auf die Liste „28 wichtigsten E-Mail-Marketing-Anbieter“ verlinkt (www.email-marketing-forum.de/Marktuebersicht/details/1337-dmexco/44149). Als eines der aufgeführten Unternehmen möchten wir uns bei Ihnen herzlich für die Empfehlung bedanken als auch dafür, dass Sie sich Zeit für unsere Fragen genommen haben. Als Erstes dürfte es unsere Leser mit Sicherheit interessieren, nach welchen Kriterien Sie Ihre Auswahl getroffen haben?

Wir untersuchen immer wieder Anbieter aus diesem Bereich und haben die größten und die wichtigsten zusammengestellt.

> In Ihren früheren Interviews (von 2011, 2012) haben Sie große Potenziale für E-Mail Marketing gesehen. Wie sehen Sie die Entwicklung der letzten und den nächsten Jahren?

Derzeit ist die Situation so, dass etwa knapp die Hälfte der großen Unternehmen ihre Budgets für E-Mail Marketing erhöht - wir haben Anfang des Jahres eine Studie dazu gemacht. Im Handel sind es sogar 65 Prozent, die ihr Budget erhöhen - also das wächst nach wie vor, überproportional. Da kommt noch einiges auf uns zu, was den gesamten Bereich Marketing Automation Anwendung, CRM Systeme betrifft ... Die wichtigste Frage ist: „Wie kriege ich auf verschiedenen Kanälen Kontakt zum Kunden?“ und da ist die E-Mail der interessanteste Kanal, weil er am meisten genutzt wird.

> Sie haben mehrmals darauf hingewiesen, dass hinter jeder Standalone Kampagne eine umfassende Nutzeranalyse stecken soll. Welche Zielgruppensegmentierung finden Sie im E-Mail Marketing sinnvoll? Stets eine spitze Selektion oder in Abhängigkeit der Rahmenbedingungen die Zielgruppe auch mal breiter adressieren?

Das würde ich Kampagnen bezogen machen. Wenn ein Produkt speziell nur für eine spitze Zielgruppe geeignet ist, dann machen Sie eine spitze Selektion. Je nach Kampagnen Breite.

> Welche wichtigsten Unterschiede bestehen zwischen B2B und B2C E-Mail Marketing? Auf was soll man besonders achten, wenn man B2B Newsletter verschickt?

Im Bereich B2C ist der Nutzen von E-Mail sehr preiswert. Im B2B haben sie zum Teil Verteilergrößen, die liegen bei 100 Adressen – da kann man auch ein Brief verschicken und braucht kein E-Mail Marketing dafür. Das heißt, im B2B geht es eher darum, dass das der einzige Kanal ist, über den sie sinnvoll kommunizieren können, weil die meiste Kommunikation über E-Mail geschieht. Die Erreichbarkeit und Reaktionsrate ist deutlich höher, wenn die richtigen Adressen ausgewählt worden sind. B2B Newsletter wiederum ist interessant, um ganz allgemein die Leser zu informieren, ist allerdings nur für einen sehr eng eingeschränkten Nutzerkreis, das heißt für die eigenen Kunden relevant.

> Und zum Schluss: In den vergangenen Jahren hat sich viel in dem Bereich verändert - E-Mail-Marketing ist an sich viel komplexer geworden. Und da, wo man vor einigen Jahren als Unternehmer das Problem intern lösen konnte und die Mailings selbst gestaltet und verschickt hat, sucht man heute nach professionellen Lösungen und beauftragt dafür Dienstleister. Inwiefern ist diese Entwicklung notwendig?

Natürlich, heutzutage machen es Unternehmer nicht mehr selbst. Das war früher so, dass man die Mailings selbst programmiert hat, aber heute ist es selbstverständlich, dass da Profis an der Arbeit sind, die mit zertifizierten Softwaresystemen eine Lösung anbieten können. Es sind professionelle Dienstleister, die wissen, wie E-Mail-Marketing funktioniert.

> Herr Dr. Schwarz, vielen Dank für die Beantwortung der Fragen!




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