Effiziente Tipps zur Werbemittel-Programmierung

Werbemittel ist nicht gleich Werbemittel. Damit eine Kampagne den gewünschten Erfolg bringt, ist nicht nur die richtige Wahl der Zielgruppe und Versandpunkt wichtig, sondern auch der richtige Aufbau und die Programmierung des Werbemittels von entscheidender Bedeutung. Eine richtige Darstellung des Werbemittels im Browser bedeutet nicht gleich auch eine korrekte Darstellung des Mailings in den verschiedenen Clients.

Aufbau des Newsletters

Beim Entwerfen eines Newsletters sollte das Werbemittel möglichst klickfreundlich und die Informationen in einen nicht allzu langen Text aufgeführt werden. Der Newsletter soll für den Betrachter einladend und nicht abschreckend und von Wörtern erschlagend wirken. Deshalb empfiehlt es sich im oberen Teil des Newsletters eine Headergrafik zu platzieren, anhand der, der User schon einmal einen kurzen Einblick darüber erhält über welche Art von Angebot es sich handelt. Außerdem gilt es zu Bedenken, dass der Newsletter nicht zu lange wird. Erfahrungswerte zeigen, dass bei sehr langen Mailings der untere Teil nicht mehr betrachtet wird und die User somit das Interesse an dem Angebot verlieren. Anschaulich und kurz und knapp die wichtigsten Infos zusammengefasst ist hier ein klarer Vorteil bei der Gestaltung des Newsletters. Außerdem motiviert man den User so zu klicken um mehr Informationen über das Angebot auf der Landingpage zu bekommen.

Programmierung des Newsletters

Es ist auf einen sauberen Quellcode unter Beachtung der spezifischen Anforderungen zu achten.
So sollte man berücksichtigen, dass beispielsweise Outlook Probleme mit Tabellen hat, die nicht verschachtelt, aber nebeneinander angezeigt werden sollen. Außerdem ist es in der heutigen Zeit extrem wichtig, dass der Newsletter im responsive Design programmiert wird und somit auch auf mobilen Geräten, wie Handy und Tablet, richtig dargestellt wird.

Responsive Werbemittel

Wie bereits erwähnt, ist dies im Zeitalter von Smartphone und Tablets extrem wichtig. Über 50% aller Mailings werden auf einem sogenannten „mobile Device“ geöffnet. Wird dort ein Newsletter geöffnet, der nicht responsive programmiert wurde, so kann der User, ohne hin und her schieben des Mailings, nur die Hälfte betrachten. Somit geht man das Risiko ein, dass das Angebot nicht genauer betrachtet wird bzw. auf den ersten Blick auch nicht erkennbar ist, um was es sich bei dem Mailing handelt. Dies kann dazu führen, dass das Mailing im Papierkorb landet, bevor der User sich dazu entschieden hat, ob das Angebot für ihn interessant ist und er genauere Informationen darüber auf der Landingpage erhalten möchte oder nicht.

Die richtige Wahl der Betreffzeile

Vor Versand des Mailings sollte man sich Gedanken dazu machen, mit welchem Betreff und Absender das Mailing verschickt werden soll. Auch hier gibt es einige Dinge zu beachten. Die Betreffzeile sollte kurz und knapp einen Einblick darüber geben um was für ein Mailing es sich hier handelt. Lange Betreffzeilen sind zu vermeiden, da hier das Risiko besteht, dass diese abgeschnitten angezeigt werden. Deshalb ist darauf zu achten den Betreff möglichst kurz zu halten und die relevanten Angaben vorne anzustellen. Dies könnte zum Beispiel sein, bis wann das Angebot gültig ist oder welchen Rabatt man aktuell erhält. Sonderzeichen wie € sind zu vermeiden, da diese schnell als Spam eingestuft werden.

Preheader

Beim Preheader handelt es sich um eine Textzeile, die in manchen Clients und Webmailern, ergänzend zum Betreff angezeigt werden kann. Diese Textzeile ist nur im Posteingang sichtbar, im Mailing selbst nicht. Mit dieser Zeile hat der Versender z.B. die Möglichkeit zusätzlich zum Betreff auf ein Angebot aufmerksam zu machen. Auch eine Personalisierung ist dort möglich um den User gezielt anzusprechen. Ein weiterer Vorteil des Preheaders ist, dass so der typische „Wenn der Newsletter nicht richtig angezeigt wird, …“-Teil im Posteingang verschwindet, da dort der Preheader angezeigt wird.

Header und Footer

Der technische Absender, sollte sich bei Header und Footer an folgende Anhaltspunkte halten.

  • Onlinelink: Spiegelt das Mailing im Browser wieder und gibt Usern, die Probleme bei der Darstellung haben, die Möglichkeit das Mailing online anzusehen.
  • Header: Hier sollte klar ersichtlich sein, wer der technische Absender des Mailings ist, beispielsweise durch das Logo des Verteilers.
  • Footer: Hier sollte kurz und knapp zusammengefasst sein, an welche Mail-Adresse (wichtig bei Beschwerden mit eventuellen Weiterleitungen) das Mailing geschickt wurde, durch welches Unternehmen (Firma der Liste) der Versand getätigt wird, dass der Werbepartner für den Inhalt verantwortlich ist, sowie Adresse, Kontakt (support), Impressum und Abmeldelink.

FAZIT

Wer eine erfolgreiche Kampagne starten möchte, sollte sich vorab Gedanken zu den oben genannten Punkten machen und diese umsetzen. Die richtige Darstellung des Newsletters in allen Clients mindestens genauso wichtig, wie Versandzeitpunkt und Selektion. Denn nur ein ansprechend aufgebautes Mailing in korrekter Darstellung erzielt beim User den gewünschten Effekt. Mailings, die zerschossen angezeigt werden, wirken eher abschreckend sodass hier mögliche Klicks verloren gehen können.

Letzter Artikel
Nächster Artikel

Bildquellen

  • coding code program compute coder develop developer development: #137137532 © REDPIXEL - Fotolia.com
  • beitragsbild-172013830: #172013830 © SFIO CRACHO - Fotolia.com
By | Dezember 20th, 2017|Blog, E-Mail Marketing|
Head of Technical Campaign Management